Instagram ist nicht mehr optional
67 % der Käufer recherchieren online, bevor sie ein Autohaus betreten, und ein großer Teil davon läuft über Instagram. Es ist kein reiner „Marken-Kanal“: Es ist ein 24 Stunden geöffnetes Schaufenster, in dem sich entscheidet, ob dein Bestand begehrenswert oder langweilig wirkt.
Was du posten solltest (und was nicht)
- Reels mit Autos in Bewegung, beim Starten, mit Motorsound.
- Details, die begeistern: Felgen, Polster, Display, Kofferraum.
- Gesichter: dein Team bei der Übergabe, ein zufriedener Kunde.
- Preis und Eckdaten in der ersten Sekunde des Videos.
Was nicht funktioniert: einzelne schlecht beleuchtete Fotos, Screenshots aus Portalen und generische Texte wie „tolle Gelegenheit“.
Reels über allem
2026 liegt die organische Reichweite im vertikalen Video. Ein gut geschnittenes Reel von 15-30 Sekunden erreicht weit mehr Menschen als eine Foto-Galerie. Du brauchst keine Filmausrüstung: ein stabiles Smartphone, gutes Tageslicht und ein flotter Schnitt reichen.
Lieber 3 gute Reels pro Woche, konstant, als 15 Posts an einem Tag und danach Funkstille. Der Algorithmus belohnt Regelmäßigkeit, keine Fressattacken.
Die Kennzahlen, die zählen
Vergiss die „Likes“. Schau auf Aufrufe, Watchtime, Speicherungen, Shares und vor allem Profilklicks und erhaltene Nachrichten. Letztere führen zu Besuchen und Verkäufen.
Die 7 häufigsten Fehler
- Keinen Preis nennen.
- Nur Premium-Autos zeigen und den echten Bestand verstecken.
- DMs spät oder gar nicht beantworten.
- Einfach die Anzeigenfotos kopieren.
- Ohne Ton oder ohne Untertitel posten.
- Standort und lokale Hashtags nicht nutzen.
- Follower kaufen.
Gut bespieltes Instagram bringt keine Likes, sondern füllt den Terminkalender. Behandle es wie einen weiteren Verkäufer, mit Zeiten und Zielen, und miss statt Eitelkeit endlich Termine.