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Strategie

Online-Marketing für Autohäuser: Der komplette Guide 2026

Online-Marketing fürs Autohaus Schritt für Schritt: Website mit Bestand, lokales SEO, Portale, Social Media, WhatsApp, Werbung, Bewertungen und 90-Tage-Plan.

17. Sep. 2026 6 Min Lesezeit Von Spain Consulting Group
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Autokäufer entscheiden, bevor sie das Autohaus überhaupt betreten. Sie vergleichen Preise auf den Portalen, schauen sich dein Google-Profil an, lesen Bewertungen, stöbern auf deinem Instagram und schreiben dir per WhatsApp. Online-Marketing für ein Autohaus heißt, bei jedem dieser Schritte gut aufgestellt zu sein und sie miteinander zu verbinden. Dieser Guide fasst zusammen, wie wir das angehen – sortiert nach Priorität.

1. Die eigene Website ist das Zentrum von allem

Portale bringen Besucher, aber die eigene Website ist das einzige Schaufenster, das du zu hundert Prozent selbst in der Hand hast. Eine Autohaus-Website, die verkauft, hat vier Dinge:

Erfüllt deine Website das nicht, fang hier an. Die Details findest du in den 5 häufigsten Fehlern auf Autohaus-Websites.

2. Lokales SEO und Google-Unternehmensprofil

Wenn jemand „Gebrauchtwagen“ plus den Namen seiner Stadt sucht, zeigt Google zuerst die Karte mit drei Betrieben. Ob du dort auftauchst, hängt vor allem von deinem Google-Unternehmensprofil ab: richtige Kategorie, Öffnungszeiten, echte Fotos, regelmäßige Beiträge und vor allem Bewertungen. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unter Google Business für Autohäuser.

Außerdem sollte deine Website deine Stadt und deine Region in Titeln und Texten nennen, Adresse und Telefonnummer überall identisch angeben und eine klare Kontaktseite haben.

3. Portale: ja, aber ohne Abhängigkeit

Portale wie mobile.de oder AutoScout24 sind nach wie vor unverzichtbar, um Bestand zu bewegen. Das Problem ist, sich nur auf sie zu verlassen: Du zahlst für jede Anzeige oder jeden Kontakt und stehst direkt neben deiner Konkurrenz. Die gesunde Strategie: Portale nutzen, um Kunden zu gewinnen, und sie dann auf deine eigenen Kanäle holen – deine Website, dein WhatsApp und deine Social-Media-Profile.

4. Social Media, das verkauft

Social Media funktioniert für ein Autohaus, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Bestand (deine Fahrzeuge, gut präsentiert) und Marke (wer du bist, dein Team, deine Übergaben, deine Kunden). Nur Autos zu posten ermüdet, nur Marke zu posten verkauft nicht.

Mehr Ideen findest du in Autos über Instagram verkaufen und in Hochformat-Video für die Autobranche.

5. WhatsApp für den Abschluss

Alles bisher Genannte endet in einem Gespräch. Schnell antworten, mit Vorlagen arbeiten und immer einen Termin vorschlagen – das entscheidet, ob aus einem Lead ein Verkauf wird. Wie das geht, erklären wir in WhatsApp für Autohäuser.

6. Bezahlte Werbung mit Köpfchen

Werbung bei Meta (Instagram und Facebook) und Google beschleunigt, was bereits funktioniert, repariert aber keine schwache Website und keine schwachen Social-Media-Kanäle. Starte mit kleinen Budgets, bewirb konkrete Fahrzeuge oder Ankaufs- bzw. Bewertungsaktionen und miss die Kosten pro Kontakt. Kostet dich ein Kontakt mehr als die Marge, die beim Verkauf übrig bleibt, stimmt etwas nicht.

7. Reputation: Bewertungen verkaufen

Bevor jemand einen Gebrauchtwagen kauft, sucht er Vertrauen. Google-Bewertungen sind dein stärkstes Argument und gleichzeitig ein Faktor, um in der Karte aufzutauchen. Bitte direkt nach der Übergabe um eine Bewertung und antworte auf alle – auch auf die schlechten. Die Methode findest du unter Google-Bewertungen für Autohäuser.

90-Tage-Plan

Monat 1: Website mit Bestand und WhatsApp pro Fahrzeug, vollständiges Google-Profil. Monat 2: Designstil und Redaktionsplan für Social Media, Bewertungsanfrage nach jeder Übergabe. Monat 3: erste kleine bezahlte Kampagnen und Blick auf die Zahlen.

8. Was du messen solltest

Du brauchst kein kompliziertes Dashboard. Mit fünf Zahlen pro Monat weißt du, ob du auf Kurs bist: Website-Besuche, eingegangene Kontakte (WhatsApp, Anrufe, Formulare), woher sie kommen, Termine und Verkäufe. Steigen die Kontakte, aber nicht die Verkäufe, liegt das Problem in der Betreuung; steigen die Kontakte nicht, liegt es an der Sichtbarkeit.

Typische Fehler, die den Verkauf bremsen

Schnell-Checkliste für diese Woche

Beantwortest du mehr als zwei Fragen mit „Nein“, hast du deine Prioritäten für den nächsten Monat – noch bevor du einen Euro in Werbung steckst.

Wie viel solltest du investieren?

Das hängt von der Größe des Autohauses ab, aber zur Orientierung: Eine Website für Autohäuser mit Bestand und lokalem SEO gibt es ab 899 €/Jahr, professionelle Social-Media-Betreuung ab 160 €/Monat. Die Aufschlüsselung findest du in Was kostet eine Website für ein Autohaus?. Wichtig ist, zuerst in das zu investieren, was dir gehört (Website, Google-Profil und Social Media), und erst danach mit Werbung Gas zu geben.

Du willst wissen, wo du in deinem Fall anfangen solltest? Wir machen dir eine kostenlose Analyse deiner Website, deines Google-Profils und deiner Social-Media-Kanäle.

Häufige Fragen

Was sollte ein Autohaus im Online-Marketing als Erstes tun?

Eine eigene Website mit aktuellem Bestand und WhatsApp bei jedem Fahrzeug haben und das Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen. Das ist die Basis, auf der Social Media und Werbung funktionieren.

Ersetzen Portale wie mobile.de oder AutoScout24 die eigene Website?

Nein. Portale helfen, Bestand zu bewegen, aber du stehst dort neben deiner Konkurrenz und zahlst für jeden Kontakt. Die eigene Website stärkt deine Marke und bringt dir Kontakte ohne Provision.

Wie viele Social-Media-Beiträge braucht ein Autohaus?

Entscheidend ist die Regelmäßigkeit. Drei Beiträge pro Woche mit einer Mischung aus Fahrzeugen aus dem Bestand, Reels und Markeninhalten sind meist ein guter Startpunkt.

Was kostet Online-Marketing für ein Autohaus?

Zur Orientierung: Eine Website für Autohäuser mit Bestand und lokalem SEO gibt es ab 899 €/Jahr, professionelle Social-Media-Betreuung ab 160 €/Monat. Bezahlte Werbung kommt je nach Zielen dazu.

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